Česky

Igor Ardašev - piano

Press

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

...Ardašev ist gleichermaßen Poet wie Dramatiker, ein Musiker, der auch bei zartester Farbgebung die Konturen nicht aus den Augen verliert ...Dem jungen Künstler gelang es überwältigend, diese harten Ausdruckskontraste sinvoll zu verknüpfen: Er entwickelte aus Schuberts heimlichem Klavierkonzert ein spannungsgeladenes Seelendrama. Der in endlosen Gefühlswelten schwelgende langsame Variationsteil ist erfühlter und erfüllter kaum noch vorstellbar. Die finale Fuge flog einem förmlich um die Ohren, ehe Ardašev das zwiespältige Werk in nachgerade schon enthemmter Virtuosität ausklingen ließ. Nun kannte der Beifall auch keine Grenzen mehr, das Publikum bekundete dem sehr introvertiert wirkenden Künstler seine ungeteilte Anerkennung. Der von pianistischen Eruptionen gekennzeichneten Fantasie ging Schuberts weithin bekanntes Thema mit Variationen in B-Dur op. 960 voraus, in dem der Künstler seine bis ans Wunderbare grenzende Anschlagskultur vorführte. Eine der Zugaben brachte mit Bohuslav Martinů auch noch kurz das 20.Jahrhundert ins Spiel und bestätigte die Erkenntnis, dass Igor Ardašev keine technischen Herausforderungen zu fürchten braucht.

 

The Sunday Times, Malta

Such control and musicianship satisfactorily complemented the fine poetry of Igor Ardašev´s rendition of Rachmaninov´s Piano Concerto No.2 in C minor, Op.18. A gripping and well-constructed opening phrase in the Moderato at once caught the listeners attention who could then also enjoy this pianists fine cantabile touch, his scrupulous attention to phrasing, impeccable technique and deep introspection. In the Addagio sostenuto that followed, a con sordino string introduction preceded fine broken chords on the piano that was later joined by flute and eventually clarinet. An impressive amount of detail in phrasing was again noticeable in the pianists handling of his part, giving full value to every note and each phrase thus finely chiselling the details of the movements sculptural musical form. Remarkable effect was also created in the tempo change that enhanced emotional urgency. Furthermore, a highly skilful control of ornaments was also noticeable in the cadenza. The concluding Allegro scherzando featured fluid and crisp initial splashes executed with a remarkably impressive lightness of touch or boldness as necessary.